die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Musikmesse in Frankfurt

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Pupillenorgasmus meets Killerpilze

Musikmesse – für den kleinen Redakteur, der sich schon des Öfteren als Apple Fan äußern musste, ein absoluter Pupillenorgasmus. Apple Cinema Displays – gerne auch in 30 Zoll – überall, so weit das Auge reicht. Und dann gab es hier auch noch etwas, was auf der CeBit so doll vermisst wurde: Den Apple-Stand! Merkwürdig präsent sind sie hier in Frankfurt, die Jungs aus Cupertino – doch es gibt Widerstand, und der kommt nicht von irgendwem.Doch fangen wir einmal von ganz vorne an.

Der Redaktionsschluss für den Clicker wurde leichtsinnig verschoben, um die Eindrücke der Musikmesse mit einfließen lassen zu können. Über 300 Kilometer galt es zurückzulegen und schon auf der Autobahnauffahrt kündigte sich der erste Stau an. Die U66 sollte vorbeiführen – und das tat sie auch. Zumindest bis auf der Autobahn geschlagene drei weitere Staus und ein über zwei Fahrbahnen schlingernder Wohnwagen die Vermutung aufkommen ließen, dass wir die Messe nie erreichen werden. Nicht einmal das Navigationssystem war eine Hilfe: “Bitte halten Sie sich rechte und biegen Sie links ab!” Das ist doch eher gut gemeint, als wirklich gut!Und dann, endlich in der Messestadt angekommen (ein Foto von der Frankfurter Skyline im morgendlichen Dunst habe ich mir erspart, kommt es doch einem weißen, leeren (!) Blatt Papier gleich) mussten wir auch noch Tor 8 finden. Wenn mir jetzt ein schmieriger Showmaster Geld angeboten hätte – ich hätte es genommen. Zu groß war mittlerweile die Angst, hinter Tor 8 auch noch den Zonk zu finden.Einmal mehr zu viel Panik für nichts, denn nach Tor 8 musste nur noch der Weg durch die “Brass-Halle” genommen werden und man war mitten drin, im Paradies für Computer-Junkies, die nicht nur angebissene Äpfel lieben, sondern auch öfter einmal etwas auf die Ohren bekommen.

Roland protzte mit einem riesigen Stand, Hammond war einmal mehr mit von der Partie und selbst ein “echtes” Rhodes galt es mal wieder anzutesten. Sogar skurrile Dinge, wie digitale Kirchenorgeln (an dieser Stelle der Aufruf an meine Kirchengemeinde diesen Gedanken umgehend zu streichen!) gab es zu bestaunen.Vorbei an Pionieer und Technics mit allerlei DJ-Equipment, hin zu Terratec, die ihre Producer Serie für (semi-) professionelle Nutzer noch einmal aufgestockt haben und jetzt neben Interfaces und VST-Plugins sogar in die Tastatur greifen lassen. Na ja, nennen wir es lieber Klaviatur – so wird wenigstens klar, dass es sich um einen Synthesizer handelt!Weiter geschlendert geht der Blick nach rechts – Apple!

In halbstündigen Abständen werden Logic und Garage Band erklärt und angepriesen, während.. Ja halt! Einmal umgedreht und Steinberg zeigt was sein Cubase kann – und das nagelneue Sequel! Zwei Konkurrenten, Rücken an Rücken!Und während Apple damit beschäftigt war, den enormen Funktionsumfang von Logic zu skizzieren und Garage Band – ein Tool, um Musik einfach zu programmieren, aufzunehmen, Podcasts zu erstellen und noch vieles mehr – für den Musikunterricht schmackhaft zu machen, setzte Steinberg vielmehr auf die Präsentation vom nagelneuen Garage Band “Gegenstück” Sequel und die Tatsache, dass es entgegen der Apple-Software auf beiden Systemen funktioniert – Mac UND PC! Der Witz an dieser Stelle – auch die Steinberg Präsentationen fanden auf einem Mac statt – wenigstens in der “Sequel-Lounge” – wo das Programm bei einem leckeren Energie-Drink angetestet werden konnte – war der riesige Bildschirm an einen PC angeschlossen (An dieser Stelle kann sich der Mac-Fan an der Tastatur dennoch ein Grinsen nicht verkneifen).

Während auf den großen und kleinen Ständen in den Computer-nahen Hallen um die Wette präsentiert und erklärt wurde, fanden im Innenhof (einen niedlicheren Namen gibt es für den riesigen Außenbereich der Frankfurter Messe wohl nicht) Konzerte und Events der besonderen Art statt. So zum Beispiel „BED“ – best european drummer – wo muntere Schlagzeuger bis 20 Jahre zeigten, was in Armen und Beinen steckt – erschreckend heftig!Heftig? Der Mensch lebt vom Stichwort! Heftig war auch das Geschrei vor dem Stand von Gibson (zusammen mit Hughes & Kettner), als die Killerpilze unplugged aufspielten. Erkenntnis: Die Fans sind zu 98% weiblich und der Schlagzeuger ist wirklich so klein, wie er auf allen Bildern wirkt. Dennoch, eine feine Show – was man auch getrost den beiden noch gesehenen Bands Savoy und Orange Sofa zusprechen kann. Messe und Festival in einem, genial!Doch irgendwann neigt sich alles dem Ende und so geht es von Tor 8 nur nach rechts weg, noch eine Runde vor dem Maritim um den heiteren Teich herum und dann schnell nach Hause – schließlich gilt es ja noch kräftig in die Tasten zu hauen: “Musikmesse – für den kleinen Redakteur, der…”

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Author: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

5 Comments

  1. Nice Event… wäre gern mit dabei gewesen!
    Hätte ich doch nur gewusst, das da der Metzger der Muse dort hinfährt. ^^
    GL & HF

  2. ”länken” som visat när jag lagt till en video i ett inlägg, hur funkar det om man vill se videon? hur gör man?Fattar inte det här med Kaltura.

  3. “Pourquoi les analystes qui ont raison sont appelés Prophètes, et les analystes qui se trompent tout le temps sont appelés Experts ?”mon interprétation tiens à la célèbre maxime ”nul n’est prophète dans son pays”donc prophète mériterait d’être reconnu à l’intérieur et sera ou est reconnu à l’extérieur et qu’expert c’est pour essayer de se vendre à l’extérieur de son pays alors qu’il ne le mérite pas déjà pas à l’intérieur.

  4. Cela me parait plus sage de sa part..Il vaut mieux bien se préparer pour la terre battue que de se faire sortir au premier ou deuxième tour à iW et Miami..Chaque chose en son temps: il n’a pas encore explosé lui contrairement à Rahan..

  5. Help, I’ve been informed and I can’t become ignorant.

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