die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

All you need is love – dip te dididi

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Guten morgen Deutschland! Die letzten drei Tage waren noch einmal richtig mit Programm zugepflastert und so werde ich diese jetzt auch nur im Schnelldurchgang abhandeln. Außerdem muss ich im anderen Blog etwas ausführlicher werden – da könnt ihr euch zusätzliche Informationen aus Nebensätzen und Füllwörtern herauspicken :)

Am Donnerstag wollten wir, nach dem erfolgreichen Mittwoch, einmal das „Hinterland“ anschauen. Wir wollten einfach mal die Parallelstraßen zum Strip ablaufen und schauen, wie die Hotels von hinten aussehen, was hinter der Fassade ist. Dass auch das Hardrock-Café auf diesem Weg lag, war natürlich reiner Zufall und nicht geplant. Auch, dass wir direkt zur Fashion Show Mall wanderten und uns sogar noch erinnern konnten, wo der Apple Store war – alles keine Absicht.
Nach dem Ausrutscher beim „Wienerschnitzel“ und rettenden Getränken ging es dann in „“. Folks, what should i say? Akrobatik, Geschwindigkeit, waghalsige Szenen auf der teilweise senkrecht stehenden Bühne. Die klare Trennung zwischen Gut und Böse; Verlust, Schmerz und auch die Liebe und das Wiedersehen kommen nicht zu kurz. Ich überlege seit Donnerstag, wie ich das beschreiben kann, was wir dort gesehen haben.. wenn es mir einfällt melde ich mich wieder!

Der Freitag begann früh. Sehr früh. Gefühlt war es noch Donnerstag, als wir um viertel vor sechs frierend auf den Bus warteten. Grand Canyon war angesagt und ein kauziger Mann fuhr vor – mit Platz für 14 Abenteuerlustige. Ein erster Stopp am Hoover Dam, dann ging es mit mehreren Tankstops kurz auf die alte Route 66 und an einem originalen Diner vorbei. Leider konnten wir hier keinen kurzen Halt einlegen, die Zeit war wohl zu knapp. Gegen 13 Uhr kamen wir dann endlich am Canyon an, stürzten uns heraus (die Lunchpakete im Anschlag) und vergaßen in die beigelegten Äpfel zu beißen. Gegen das, was dort stattgefunden hat, dieses Naturschauspiel, dieses wahrhaftige und rechtmäßige Weltwunder, gegen das sind unsere kleinen Leben nur ein Nebengeräusch der Evolutionsblähungen. Der nächster Kölner, der mir sagt, wie stolz er auf seinen Dom ist, wird erst einmal kräftig ausgelacht!
So um halb neun konnten wir am Hoover Damm erneut ein paar Fotos schießen, dieses Mal allerdings bei Nacht, bevor es dann ins wohlverdiente Bett ging.

Der heutige Samstag sollte noch einmal ein guter Abschluss werden. Breakfast im Bellagio. Tja, Bellagio hatte Brunch. Ab rüber ins Caesars. Nun, was hatte Caesars? Genau, Brunch. Also ein paar Schritte ins Mirage, wo uns auch der Brunch überraschte. Nun, da es auf der gestrigen Fahrt hieß, es sollte das zweitbeste Buffet in der Stadt sein (und das erstbeste einfach nicht erreichbar war, ohne vorher zu verhungern) ging es hinein. Für nicht einmal 25 Dollar war das Paradies eröffnet – ob ich mir sowas zum Geburtstag wünschen kann?

Vor Beginn dieser Zeilen kam ich übrigens aus der Beatles Show LOVE vom Cirque du Soleil. Eine mit den großartigsten Songs begleitete Story der Pilzköpfe aus Liverpool, ohne die Geschichte drumherum – von Hippies über den Vietnam-Krieg – zu vergessen. Natürlich ging es dabei auch – wie kann es anders sein – um die Suche nach der Liebe. Und niemals hätte ich gedacht, dass es noch eine traurigere Szenerie für „Yesterday“ gibt, als es der Songtext an sich schon schafft.

Übrigens, noch eine Erkenntnis zum Schluss: Junge Amerikanerinnen scheinen eine ganz besondere Art und Weise ausgetüftelt zu haben, um mit dem männlichen Gegenüber ins Gespräch zu kommen. Man wirft ihnen einfach Knallfrösche vor die nagelneuen, grellweiß blitzenden Schuhe. Die kriegen auch noch raus, dass das auch anders geht…

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Author: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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