die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

ich leb in meiner eigenen welt…

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gruppenhopping bei studivz. dass ich nie gedacht hätte, dass ich dort auch mal.. nunja, tut nichts zur sache. darüber bloggen wir vielleicht ein anderes mal. also zurück…

gruppenhopping bei studivz: „ich leb in meiner eigenen welt. das ist ok, man kennt mich dort“. eigene welt. traumwelt. das scheint augenblicklich tierisch angesagt. und irgendwie ist ja auch ganz geil, sich ab und an mal in eine welt zu verabschieden, in der das gras ein wenig grüner ist. aber dort leben? nein danke!

was habe ich eigentlich davon, wenn ich in meiner eigenen welt lebe und die realität verdränge. wenn ich nicht weder blicke noch verstehe, was um mich herum passiert. wenn ich für alles meine eigene erklärung habe, mich verhalte wie ein erzähler in einer mittelmäßigen story, der die egozentrische blickrichtung des hauptdarstellers ins gehirn gepflanzt bekommen hat. ok ok, es gibt auch eine positive seite. das gute daran ist nämlich, dass auch der erzähler an die lügen glaubt, die sich der protagonist in seiner unendlichen kreativität ausdenkt. zum einen bekommt die story dadurch eine großartige und spannende vielfalt und zum anderen kommt niemand auf die idee, den spaß einmal zu hinterfragen.

doof ist allerdings, wenn die traumwelt dann doch mit der realität kollidiert. das geht nämlich nur so lange gut, wie ich traum und realität trennen kann. nebenbei: das alles bedeutet nicht, keine träume haben zu dürfen. das bedeutet auch nicht, dass sich realistische und optimistische denkweisen ausschließen. ich frage mich nur, ob es wirklich spaß macht, in seiner traumwelt zu leben und sich tagtäglich von der realität ficken zu lassen…

update: irgendwie bin ich ja schon gespannt, wer sich diesen schuh alles anzieht ^^

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

6 Kommentare

  1. In meiner Traumwelt ist es was schönes von der Realität gefickt zuwerden… ausserdem sind da ja die „Anderen“ dran schuld! Wieso sollte mir das nicht Spaß machen und es ungemein praktisch…

    „Realität ist das was nicht verschwindet wenn du aufhörst dran zu glauben“

  2. irgendwie kann ich mir denken, auf was es abzieht ;)

    Ich zieh’n mir jedenfalls nicht an :P

  3. ich hab keine eigene traumwelt…ich laß mich lieber gleich von der realität ficken :D
    aber erfahrungen mit menschen, die in ihrer eigenen welt leben, hab ich genug gemacht -.-

  4. ooohhh… der Schuh passt nicht…

    sehr gut kommt auch immer dieses, „wir leben doch alle in meiner Welt“ Gesülze… und genau dazu fällt mir- neben Jeopardy-Melodie – so ganz spontan ein Song der wunderbaren Band Tocotronic ein:

    „ABER HIER LEBEN………. NEIN DANKE!“

    in diesem Sinne!

  5. Ja, ähm.. deshalb ja auch die Anspielung am Ende des zweiten Absatzes :D

  6. mir fällt da spontan ein „Ich brauche keinen Sex – das Leben fickt mich jeden Tag!“

    würde dieses in die Kategorie Realität einstufen, gepaart mit einer Mischung von Hoffnungslosigkeit und auf der Suche nach einer Traumwelt…whatever – have a sunny nice day, denn irgendwie passt mir der Schuh nicht :p

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