die metzger der muse

vom capitano und der sandbank

öhm“ schnauft der capitano hinaus und er kann sich sicher sein: seine besatzung weiß genau, was zu tun ist. nein, er wird sich damit nicht zufrieden geben. das hat er schließlich nie. er wird hier und dort ein wenig pfeilen, das ergebnis perfektionieren. denn er ist nichts, ohne seine mannschaft – auch wenn es das schiff, auf dem sie alle schuften, ohne ihn gar nicht existieren würde. da ist er sich sicher. und wie sicher er sich ist. gar nicht oft genug, kann er das wiederholen. immer abwechselnd, versteht sich. er erzählt es allen. er, der capitano, der die anweisungen gibt, auf seinem schiff..

komisch wird er, der capitano, immer nur dann, wenn sein plan nicht aufgeht. vor allem, wenn die besatzung geschlossen übereinstimmt. zum beispiel darüber, dass die klippe, auf die man gerade auflief, doch in der karte eingezeichnet war. oder man nur auf den leuchtturm hätte achten müssen. oder den eisberg. oder dass es ab einem gewissen tiefgang keinen sinn macht, am strand anlegen zu wollen. dass häfen durchaus ihren sinn machen. dass es nicht egal ist, welche fracht man geladen hat – und vor allem wie viel davon.
in diesen momenten ist der capitano immer ungehalten. er ist wütend. zutiefst erbost über die frechheit seiner besatzung, die ohne ihn kein schiff hätte, auf dem sie schwitzen darf. ohne ihn, ja, da gäbe es doch nichts. und dann haben sie.. eine.. eine meinung! besserwisser sind das! trunkenbolde, die nicht verstehen, was er ihnen sagen will. die nicht auf seinem niveau sind. denen die einfachsten anweisungen nicht klar sind… dieser bagage muss doch bewusst sein, dass rechts auch durchaus einmal links bedeutet. oben unten ist. vor zurück. oder links vorne und rechts oben. oder beides!

und während er flucht, der capitano, hat er nicht gemerkt, dass sein kutter bereits auf der nächsten sandbank liegt. aber da zieht er seine mannen schon wieder herunter. oder seine mannen ihn. oder so.. irgendwie.. anderst

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Dieser Beitrag wurde am Thursday, 15. May 2008 um 15:51 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie ausreden | wong it! abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Comment »

  1. wenigstens hat man auf ner Sandbank ruhe vor dem Sturm… sozusagen….

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    Comment: Moeckel – 10. June 2008 @ 10:03

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