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… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Drei Jahre Wartezeit für einen neuen Weltuntergang

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Und dann war es doch der nervöse Zeigefinger, der gesiegt hat. Ein Klick und die Downloads rennen. Immer drei zeitgleich. So lange, bis die Playlist um ein Stück Musikgeschichte reicher ist. Drei Jahre Wartezeit seit X&Y haben sich gelohnt, denn noch nie war ein Weltuntergang so schaurig schön…

Fast hätte ich es als Mut bezeichnet, ein fertiges Album aufgrund von Unzufriedenheit einfach einzustampfen und komplett neu zu entwickeln. Konsequenz passt hier jedoch besser. Zehn Songs, nicht nur hörenswert, sondern schier famos. Es gibt keine lange Rede darum, warum Coldplay einen Platz in der ewigen Hall Of Fame der größten Bands verdient haben. Generell ist alles Gerede um diese Platte nur verschenkte Zeit. Zeit, die man lieber dazu nutzen sollte, zu hören, was in 45 Minuten und 54 Sekunden passieren kann.

Those who are dead are not dead
They’re just living in my head
And since I fell for that spell
I am living there as well

Time is so short and I’m sure
There must be something more

Doch neben derart Bedeutungsschwangeren Textpassagen, die teilweise noch verschrobener sind, als alles, was die Lippen eines Chris Martin bisher verlies, birgt diese Coldplay-Scheibe noch weitere Geheimnisse. Denn wer nicht aufpasst, wird nicht bemerken, dass der Repeat-Knopf aus dem letzten Song Death And All His Friends und dem ersten Song des Albums Life in Technicolor einen Song macht… ein Album in Endlosschleife und der wohl schönste Weltuntergang seit Entstehung der Welt.

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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