die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Danke Hamburg…

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… oder: Buchstabier mal „Marketing“!

B-I-O-N-A-D-E könnte eine korrekte Antwort lauten. Doch eigentlich wollte ich bei bestem Wetter nur einen Tag entspannen. Am Bahnhof angekommen, durch den wahnsinnig großen Saturn (wenn ich Lust habe, schreibe ich hierzu auch noch einmal ein paar Zeilen: „Wie man einen geilen Store aufmacht, mit Kompetenz glänzt und warum es außer dem Hamburger Saturn sonst niemand schafft“ – oder so), ein wenig Innenstadt, Alster, Speicherstadt und dann zu den Landungsbrücken.

Lange Rede.. SO geht übrigens Marketing:

Vielleicht sollte ich für den einen oder anderen Leser doch noch eine kurze Erklärung loswerden.

Vor kurzem kam ein Interview mit dem Hersteller von Bionade im TV. Er erzählte, dass die Bionade dazu gedacht war, die angeschlagene Brauerei zu retten. Es gab – trotzdem! – eine gute Summe zum Forschen und so sollte schlussendlich eine Limonade entstehen, die nach einer Art Reinheitsgebot „gebraut“ wurde.
Das Produkt, das mittlerweile von großen Herstellern heiß umworben wird, die sich in der Werbung gerade auf das squillion Jahre alte Rezept ihres nachtschwarzen Dauerbrenners besinnen, wurde fertig und die ersten Bestellungen gingen regelmäßig aus Hamburg ein.

Schnell wurde erkannt, dass es in dieser Szenestadt genau die Zielgruppe gab, die man sich erhofft hatte und es wurde eine Marketingkampagne aus dem Boden gestampft, die die Clubs und Kneipen überrollte. Und so rollte etwas los, das niemand für möglich gehalten hatte. Von Hamburg über andere deutsche Großstädte, bis – mittlerweile – ins Ausland.

Man sei sich bewusst, welchen großen Dienst die Hamburger geleistet haben, sagte der gute Mann im Interview. Und man wisse, wie man sich bei ihnen bedankt.

Nun, jetzt wissen wir, was er meinte. Erstaunlich ist, wie großartig hier einfach nur Danke gesagt wurde. Ohne großartige Spinnereien, übertriebene Firmenlogos oder sonstiges Marketinggeschwätz. Doch die Zielgruppe weiß ganz genau, worum es geht – und allen anderen kann es schließlich scheißegal sein!

Tjoar, so geht Marketing – wenn man darf…

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

3 Kommentare

  1. und ich sage es zum 1000. Mal: „understand your costumer“

    in diesem Sinne, guten durst :)

  2. also ich wollte sagen, dass sie es gut umgesetzt haben

  3. ich habs live gesehen und muss sagen nachts siehts noch viel geiler aus. Eine Super idee das.

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