die metzger der muse

But the memory remains

Seit über einer Woche denke ich über einen Text nach, der beschreibt, was beschrieben werden sollte. Für gewöhnlich suche ich mir für derartig besondere Situationen einfach Songtexte, die wiedergeben, was passiert ist. Songtexte, die Gefühle beschreiben. Normalerweise geht das auch recht schnell und die passenden Worte sind gefunden. Nun ist jedoch bereits viel Zeit vergangen und so wirklich gibt es nichts, was ausdrücken könnte, was da mitschwingt, wenn diese Zeilen in die Tasten gehämmert werden.

Ist man jetzt, wo man nicht mehr high ist, froh, dass es vorbei ist?


Bis zu diesem Moment sind viele Buchstaben in die Tastatur gehämmert worden – die meisten davon wird niemand zu lesen bekommen. Buchstaben, die sinkende Schiffe aufgreifen. Und Kapitäne, die andere Richtungen einschlagen, als die Besatzung. Auch fehlender Weit- und Durchblick waren Thema. Ja, sogar die Metalltreppe und die Erkenntnis, dass am Ende nichts bleibt, niemals…

Doch von all den Worten hat es maximal die Einleitung verdient zu überleben. Was nützt es über Enttäuschungen zu schreiben oder das Schiff symbolisch noch einmal sinken zu lassen? Wer es bis jetzt nicht verstanden hat, der versteht es nimmermehr.

In wenigen Tagen gilt es nun also den nächsten Schritt zu machen. Es gilt wieder Vollgas zu geben und vor allem Spaß zu haben. Und vielleicht gibt es ja doch noch einen kleinen Teil eines Songs, der passt:

Ash to ash
Dust to dust
Fade to black…
The memory remains

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Dieser Beitrag wurde am Thursday, 04. September 2008 um 02:26 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie ausreden | wong it! abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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1 Comment »

  1. Asche zu Asche, Staub zu Staub
    Gott segne dich dich und behüte dich
    und lasse sein Angesicht leuchten über dir.

    Und wandere ich schon im finsteren Tal
    wir wird nichts mangeln.
    dein Stecken und Stab trösten mich.

    O.K.? Alles Latte. Live goes on!

    PS: nur unsinkbare Schiffe sinken :-)

    ReplyReply

    Comment: Burned – 04. September 2008 @ 08:15

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