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… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Der Metzger schnibbelt wieder!

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Nachdem sich mein Beitrag über die Zeit einen Gegenbeitrag eingefangen hat, mein Blog nur noch über die Suche nach Frauen, die kacken (oder eben auch nicht) und Rio Reisers Tod gefunden wird und ich aufgrund meines äußerst delikaten Musikgeschmacks aus der Duinger Altstadt als Popschlampe bezeichnet wurde, ist es wohl wieder einmal an der Zeit, dass der Metzger die Messer wetzt.

Fangen wir mit etwas Positivem an: Heureka! Ich habe auf die neue Tomte ja schon einmal dezent hingewiesen und möchte dies an dieser Stelle gerne noch einmal tun! Thees‘ langgezogene Vokale machen dramatisch melancholische Texte zu einem Highlight, begleitet von einem unglaublich authentisch klingenden Schlagzeug und enorm ruhigem und voluminösen Bass. Auch wenn es sich komisch anhören mag, aber diese Tomte hat der Band einen wahnsinnigen Schub nach vorn verliehen. Tomte klingt anders, Tomte klingt groß! Highlight bleibt die Melodie von „Wie siehts aus in Hamburg„. Herrlich.

Auf den Metzger heruntergebrochen, müsste man sagen, dass Tomte ein delikates Filetstück ist, direkt vom Musikantenknochen heruntergeschnitten. Doch leider gab es in den vergangenen Tagen auch ekelhaftes Gammelfleisch für die Ohren!

Was erlauben Oasis? Gut, natürlich ist es schwer Wonderwall zu toppen. Auch gebe ich gerne zu, dass ich erst einen Live-Auftritt auf dem Hurricane Festival in trauter Zweisamkeit bei Nieselregen und Eiskälte brauchte, bevor ich mit dieser Band warm geworden bin, aber kann man als Band (die ich glaube ich sogar schonmal in die Hall of Fame gehoben habe!) wirklich ein Album herausbringen, das keinen Hit enthält? Ich hoffe, dass ich mich irgendwann noch einmal traue, mir dieses Album zu Gemüte zu führen und bei der Gelegenheit doch noch die ein oder andere schöne Stelle finde, aber… woar. Stinksauer!

Zum Abschluss gibt es dafür nochmal ein wenig Versöhnliches: Die neue Funeral for a Friend hört sich nämlich ganz schnuckelig an, die Jungs von Scab sind äußerst unterstützenswert, die Umcommenmenfrommars lassen sich sogar kostenlos herunterladen, und irgendwie weiß ich nicht, wieso Enter Shikari bisher an mir vorbeigegangen ist.

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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