die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Unendliche Tasten, unendliche Zeilen, unendlicher Bullshit

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Schier unendlich viele Tasten wurden gedrückt, fast ebenso viele Zeilen wieder gelöscht. Doch nachdem sich der gute Dirk bereits eins, zwei, drei Mal zu Wort gemeldet hat, Möckel den Silberstreif mit Mesh beiseite geräumt und nachträglich noch einmal treffsicher kommentiert hat und auch Kai sich seine Zeilen abgerungen hat, muss auch ich mich dazu durchringen, endlich einmal das stehen zu lassen, was die zuckenden Finger in die Tasten graben.

Es hat ja schließlich doch alles keinen Sinn und irgendwann muss man ja einmal damit anfangen, die ganze Scheiße runter zu schreiben. Die Geschichte an sich ist schnell erzählt, die Gefühle, die mitschwingen sind dagegen wohl nicht greifbar – nicht im geringsten!

Kurzversion: havarierender Frachter, potenzielles Mutterschiff, Bereitschaft (wieder) mit anzupacken, durchdrehender Kapitän, heftiger Bullshit!

Nachdem bei mir in den letzten Wochen die schlaflosen Nächte wieder vermehrt Einzug gehalten haben, sich Angst und Zuversicht ein heftiges Gefecht geliefert haben, der eigene Schatten, bestehend aus panischer Angst vor der Konfrontation, übersprungen werden sollte und die Arschbombe ins kalte Wasser wartete, während die innere Aufarbeitung der letzten gut 18 Monate wieder einmal zeigte

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

folgte ein heftiger Schlag ins Gesicht. Die Zuversicht hatte die Angst schon besiegt, die Tinte war bereit von dem Papier aufgesogen zu werden, das erneut das Leben verändern sollte, als der Hass dazukam. Der Hass auf einen Vollidioten! Jahrelanger Schweiß, Herzblut, Energie, Euphorie – zunichte gemacht mit einer.. Kurzschlussreaktion?

Was Ende letzter Woche noch wie ein schlechter Film wirkte, der sich als Alptraum immer weiter in die Gehirnwindungen vorarbeitete, ist seit Anfang dieser Woche zu einem handfesten Krieg mit einem übermächtigen Gegner herangewachsen. Die Einschläge werden lauter, kommen näher,… und sie treffen mitten in´s Gesicht.

Schlimm ist, dass niemand verstehen kann, was in einem vorgeht. Selbst, wenn man nicht mehr im Kriegsgebiet wohnt, so ist es doch die alte Heimat. Und das, was man aufbaut, möchte man selbst zerstören – oder gedeihen sehen! Selbst zerstören… vielleicht ist es auch das, was der Vollidiot im Sinn hatte…

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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