die metzger der muse

Das bessere Betriebssystem

Immer wieder hat man die Diskussion, ob es wirklich das bessere Betriebssystem gibt. Bevor es zu einer großen Prügelei kommt, strebe ich zumeist einen Kompromiss an:

Das perfekte Betriebssystem hängt einfach davon ab, was man mit seinem Computer machen möchte und von ihm erwartet.

Dass ich dazu auch weiterhin stehe erkläre ich vielleicht mal zu einem späteren Zeitpunkt.

Mit der Lieferung meines neuen MacBook Pro hat auch mein Versprechen gegriffen, meinem Bruder den Vorgänger zu vermachen. 15,4″ Display, ATI X1600 Grafik, 2GB Arbeitsspeicher und ein potenter Core 2 Duo sollten ein Chinesisch-Studium jawohl versüßen können. Doch während ich die Maschine neu installiert habe, wurde auch die Angst immer größer:

Funktioniert der Systemwechsel bei meinem Bruder wirklich problemlos? Chinesische Schriftzeichen, Kompatiblität mit Kommilitonen, eventuelle Sonderwünsche, die unter Windows kein Problem darstellen…

Bei jedem Gespräch kommt der Vorwurf, ein Mac sei viel teurer, als ein Windows System. Gegenargumente werden dann schnell die bessere Verarbeitung, das bessere Betriebssystem und dass einfach alles out of the box funktioniert.

Zur Sicherheit habe ich die Festplatte geteilt und 20GB für Windows XP freigemacht – mit dem passenden Naserümpfen versteht sich!

Nun standen wir vor dem ersten großen Problem: Wie funktioniert das mit dem Chinesischen Schriftzeichen?

Landeseinstellungen -> Tastaturmenü -> Vereinfachtes Chinesisch -> ein Haken bei “Tastaturmenü in der Menüleiste anzeigen” -> fertig!

Jetzt kann man den ersten Test starten, in dem man in TextEdit öffnet, Chinesisch in der Menüleiste auswählt und drauflostippt. Für normale Menschen wie mich, kommt dabei nicht viel rum. Wenn man jedoch weiß, dass man wo eintippt, Space drückt, das erste Schriftzeichen auswählt und damit auch chinesisch ich geschrieben hat, macht das ganze sogar sicherlich Spaß – out of the box!

Mutig war meine Frage nach weiteren Sonderwünschen. Die Antwort ein Wörterbuch für den Mac schien eine fiese Hürde zu sein. Doch: Die Anleitung war gar nicht weit. Zwar bietet dict.leo.org einen absoluten Hammerservice, doch die Abfragen über´s Internet dauern manchmal einfach zu lange. Schön, dass es auch hier eine einfache Lösung gibt – out of the box!

Ein echt spannendes Experiment, vor dem ich gerade stehe und ich bin froh, den Live-Beweis antreten zu dürfen, dass der Mac keine Hürde ist und durch Stabilität, Flexibilität und Style überzeugt. Mal schauen, wann der erste große Graben kommt, der sich nicht ganz so einfach überspringen lässt.

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Dieser Beitrag wurde am Sunday, 09. November 2008 um 11:31 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie nur reden | wong it! abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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