die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Gestöpselt, nachgedacht, appelliert

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Stöpsel in die Muscheln gepresst, von Fall out Boy über His Statue Falls bei Atreyu gelandet und die das in Bits und Bytes gepresste Doppelfußpedal noch einmal nachglühen lassen. Was beim Schlendern durch die Stadt schon lustig war, wird im Zug zum regelrechten Hobby. Was hört der Mann mir gegenüber, mit dem Schnauzbart und den kurzen grauen Haaren, wohl für Musik. Oder die Dame auf ein Uhr, die so verstohlen über ihre Brille blickt. Dem verliebten Duo auf drei Uhr gebe ich noch ein wenig Zeit aus der Pubertät zu kommen. Ich denke sie hören alles – und alles ist bekanntlich kein Musikgeschmack.

Und während ich so in die Tasten greife frage ich mich, warum ich mich in den letzten Wochen habe beeinflussen lassen. Nur weil jeder Einfaltspinsel, der zwei Millimeter über das abc hinaus gekommen ist, der Meinung ist, in meine Zeilen Dinge hereinzuinterpretieren, die mit ein wenig Gehirnschmalz als unterirdisch entlarvt werden, muss ich ja nicht aufhören zu schreiben. Memo an mich selbst: Trottel, mehr schreiben! Bitte an die Vollidioten: Fern bleiben oder zumindest Fresse halten.

Also, einmal nachgedacht: Emo Ticon muss noch mindestens eine Geschichte erzählen (der hat in der Zwischenzeit wirklich eine Menge erlebt), das Verschwinden des süßen Mädchen mit der rosa Tasche muss noch erforscht werden, die ärmste mit Herpes braucht noch eine Plattform und.. habe ich bereits über die mit den Grübchen geschrieben, die lieber nicht hätte telefonieren sollen?

Fazit: Ein Eintrag mehr mit dem Appell an mich selbst, wieder mehr zu schreiben. Vielleicht gelingt´s mir ja dieses Mal…

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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