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… weil kunst mitunter doch von können kommt!

iTunes, Pre und Kindergarten

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Bereits am Freitagmorgen hatte ich die ersten Zeilen getippt und versucht meinem Ärger oder zumindest meiner Enttäuschung Luft zu machen. Da dies an anderer Stelle schon besser gelungen ist, habe ich mir lieber einmal die Kommentare in Ruhe zu Gemüte geführt und versuche nun lieber – ebenso in Ruhe – meine Gedanken zu Papier zu bringen.

Dass ich ein Fan des Palm Pre bin, ohne ihn bereits zu besitzen, ist ja nun kein Geheimnis. Irgendwie ist dieses Gerät neben meinem iPhone 3G (das hoffentlich bald ein 3GS wird) das einzige mobile Internetdevicemobiltelefonorganizer, das ich wirklich sexy finde. Wahrscheinlich weiß dies auch Apple, weshalb sie die Erkennung der iPods in iTunes „optimiert“ (und damit den Sync des Palm Pre über iTunes unterbunden!) haben.

Ganz ehrlich – was soll das? Apple ist doch das Unternehmen, das es als einziges schafft, die Bedienung der Geräte unglaublich einfach zu halten, auf tausend zusätzliche Programme zu verzichten, denglisch die Usability bis zur Perfektion zu treiben. Gut, das einzige Unternehmen, das dies kann, wollen sie sicher auch bleiben. Doch was sie dem Benutzer damit „antun“… ok, das wurde in letzter Zeit auch bei Apple wenig überlegt.

Das Palm Pre Team war sich bewusst, dass das nicht so die feine englische Art ist, das Gerät einfach als iPhone auszugeben und damit iTunes zu überlisten. Für den Benutzer, und zwar den Mac User, demjenigen, der Apple also am Herzen liegen sollte, war es perfekt. Er hat sich schon damit abgefunden, dass er sich in die Form pressen lassen muss und seinen iPod und sein iPhone nur benutzen kann, wenn er seine gesamte Musik, sein halbes Leben in iTunes importiert. Und nun soll er es für ein weiteres Gerät ändern? Das bringt ihn sicherlich nicht vom Palm Pre weg und zum iPhone hin (dann hätte er sich bereits ein iPhone gekauft!), sondern frustriert ihn einfach nur.

Ich bin weiterhin heiß auf den Palm Pre und ich hoffe, dass es das Pre Team hinbekommt, iTunes weiterhin als Plattform zu benutzen. Apple hat keinen weiteren Aufwand dadurch – es kann ihnen schlichtweg egal sein. Und ja, ich bin mir durchaus bewusst, dass auch für iTunes Entwicklungskosten entstehen – aber auch Palm Pre User kaufen Musik, Serien, Filme. Und zwar über iTunes! Bis vergangenen Donnerstag zumindest…

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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