Irgendwie ist es schon witzig. Da sitzt man verträumt auf dem Sofa, bestaunt den Vollmond, wie er sich hinter den Wolken verschanzt, wie er verschmitzt hervorschaut, um gerade genug Licht zu geben, dass der verträumte, staunende Zwerg am Boden Dinge imposanten Gebilde am Himmel hineininterpretieren kann, die nur er sieht, er ganz allein. Und während man so schaut, und staunt, und träumt, meldet sich eine Melodie, die sich behutsam von hinten anschleicht, langsam aber sicher lauter wird:
Weil die Zeit sich so beeilt
und so wenig bleibt von dem was einmal war
weil das Licht so leicht zerbricht
sehn wir die Dinge manchmal seltsam sonderbar
Es ist September, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel passiert, viel erlebt, viel erfahren, viel gewonnen, viel verloren und vieles ungeklärt in die Ecke gestellt, hinter der es hervorblickt, wie der Mond hinter seinem vermeintlichen Versteck, stark genug leuchtend, um auf sich und die großen, mächtigen Wolken aufmerksam zu machen.
Es ist schon witzig, manchmal findet man Dinge, wenn man sie gar nicht braucht. Meistens findet man irgendwas wieder, was man dann nicht mehr gesucht hat, und als man es suchte, fand man es nicht. Manchmal weiß man auch nicht, was man sucht, findet´s aber trotzdem nicht. Wie auch immer, ich denke ich hebe mir folgendes tolles Zitat einfach für die Zeit auf, wenn es angemessen ist:
I will never forgive or forget, a constant reminder, your lifeless heart on a rope around my neck.
A keepsake from this rusted love.
Everyone here who breathes will fucking die!
Ich mag auch so schreiben können! Aktuell passen aber andere Dinge viel besser. Deshalb heute:
Zieh deine Regenjacke aus
zieh bitte diese Regenjacke ausKomm schon und tanz mit mir
komm schon und tanz mit mir
jede Bewegung, jede Umdrehung bewegt mich
Tanz mit mir, tanz mit mir
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