die metzger der muse

… weil kunst mitunter doch von können kommt!

Weil die Zeit sich so beeilt

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Irgendwie ist es schon witzig. Da sitzt man verträumt auf dem Sofa, bestaunt den Vollmond, wie er sich hinter den Wolken verschanzt, wie er verschmitzt hervorschaut, um gerade genug Licht zu geben, dass der verträumte, staunende Zwerg am Boden Dinge imposanten Gebilde am Himmel hineininterpretieren kann, die nur er sieht, er ganz allein. Und während man so schaut, und staunt, und träumt, meldet sich eine Melodie, die sich behutsam von hinten anschleicht, langsam aber sicher lauter wird:

Weil die Zeit sich so beeilt
und so wenig bleibt von dem was einmal war
weil das Licht so leicht zerbricht
sehn wir die Dinge manchmal seltsam sonderbar

Es ist September, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel passiert, viel erlebt, viel erfahren, viel gewonnen, viel verloren und vieles ungeklärt in die Ecke gestellt, hinter der es hervorblickt, wie der Mond hinter seinem vermeintlichen Versteck, stark genug leuchtend, um auf sich und die großen, mächtigen Wolken aufmerksam zu machen.

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Autor: mcmatten

Musikbegeisterter Pendler, begeisterungsfähiger Nörgler, neumünchner Niedersachse mit penetrantem Hang zu Apple, Musik, Fotografie und Werder Bremen!

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