Tjoar, viel passiert es ist in den letzten Tagen – wie man jetzt so modern sagt. Die Vodafone-Kampagne hat das erste Opfer gefordert und einen neuen Höhepunkt genommen, für den ich mich schon ziemlich geschämt habe und der mich sogar etwas wütend gemacht hat. Wütend, weil ich gerne eine erste erfolgreiche “Web 2.0 Kampagne” gesehen hätte und eigentlich erwartet hatte, dass man bei den Leuten, die man dort eingekauft hat, so etwas nicht erleben muss. Darum soll es aber nicht gehen. Hier nicht.
Denn während die Kommentare im Vodafone-Blog überhand nahmen und mich ein wenig an das unsinnige, unterirdische und unüberlegte Bashing erinnerten, das ich letzten Mittwoch über mich ergehen lassen musste, nachdem ich eine gar nicht so unstolze Menge Windows 7 innerhalb von 20 Minuten in den Markt gedrückt habe, konnte der Magenta-Riese ungestraft die “Tethering-Option” für das iPhone für günstige 20 Euro durchsickern lassen. Ja klar, dafür gibt es dann aber auch stolze 3GB Transfer extra, aber…
Bullshit! Ich will keine scheiß 3GB extra! Ich zahle verdammte 50 Euro pro Monat und ich will einfach mal im Zug (oder wo auch immer) auch auf meinem Notebook eMails checken, surfen oder bloggen. Ich wette, dass ich nicht der einzige bin, der sich gerade ein wenig Kotze von der Unterlippe wischen muss.
Schier unendlich viele Tasten wurden gedrückt, fast ebenso viele Zeilen wieder gelöscht. Doch nachdem sich der gute Dirk bereits eins, zwei, drei Mal zu Wort gemeldet hat, Möckel den Silberstreif mit Mesh beiseite geräumt und nachträglich noch einmal treffsicher kommentiert hat und auch Kai sich seine Zeilen abgerungen hat, muss auch ich mich dazu durchringen, endlich einmal das stehen zu lassen, was die zuckenden Finger in die Tasten graben.
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Der potenzielle Songtext der Woche geht raus an alle – und die behaarte Pfefferschote!
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Es ist schon einige Jahre her, als.. wenn ich es recht überlege, dann sind es jetzt ziemlich genau zehn Jahre, als ich mich mit meiner Deutschlehrerin stritt und meinen Dickkopf durchsetzen wollte. Bei der Frage, ob man sagen könne, dass die Sonne untergeht, war ich felsenfest der Meinung, dass diese Aussage falsch ist, da die Sonne doch immer scheint, man es nur nicht sieht.
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Seit über einer Woche denke ich über einen Text nach, der beschreibt, was beschrieben werden sollte. Für gewöhnlich suche ich mir für derartig besondere Situationen einfach Songtexte, die wiedergeben, was passiert ist. Songtexte, die Gefühle beschreiben. Normalerweise geht das auch recht schnell und die passenden Worte sind gefunden. Nun ist jedoch bereits viel Zeit vergangen und so wirklich gibt es nichts, was ausdrücken könnte, was da mitschwingt, wenn diese Zeilen in die Tasten gehämmert werden.
Ist man jetzt, wo man nicht mehr high ist, froh, dass es vorbei ist?
Nachdem der heutige Tag doch etwas merkwürdig startete, kam es – gefühlt – zu folgender Konversation:
öööööööööööööh, ich glaub’ ich bin zum nichtstun verdammt
hmm, ok. dann… weitermachen!
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