die metzger der muse

Generationen Konflikt dank Vodafone, Lobo, Scholz und seinen Freunden

Sunday, 12. July 2009 von mcmatten

Ich habe ein Problem: Einen Generationenkonflikt. Nein, jetzt nicht mit meinen Eltern, wie sich das gehört – mehr mit mir selbst, oder so. Vor kurzem musste ich mich noch in das Korsett der Generation C64 pressen lassen, nur weil ich mich nicht der Zensur unterwerfen wollte, obwohl ich noch dachte, mitten in der Generation Doof angekommen zu sein, jetzt bin ich die Generation Upload, obwohl ich mit meinem C64 nie auf die Idee gekommen wäre, in´s Internet zu gehen, geschweige denn etwas up zu loaden (schreibt man doch als Generation Neue Rechtschreibung auseinander, oder?). Noch dazu habe ich ja nicht einmal rot gefärbte Haare – ja selbst mit den Haaren an sich wird es langsam aber sicher weniger, was mich ernsthaft irritiert.
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Einmal Mond und zurück…

Monday, 22. June 2009 von mcmatten

…garantiert glückliche Stunden und
Sonnenschein beim Badespaß am Mondsee.

Gestern, am späten Abend, kurz nachdem der Herr Lobo den Deutschen erklärte, dass sich der selbstständige Internetjunkie nicht um seine Rente kümmert, zeigte die ARD einen Teil der Mondlandung, über den ich so bisher nie nachgedacht hatte. Es ging darum, dass die Jungs, die als erste Menschen den Mond betreten durften, im Prinzip nie wieder auf die Erde zurückgekehrt sind. Sie waren so von ihren Erfahrungen überwältigt, dass sie im normalen Leben einfach nicht mehr Fuß fassen konnten.
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Eins zu Null für´s Traumweltleben

Tuesday, 12. May 2009 von mcmatten

Und ich hab mich öfter schon gefragt,
warum man manche Zeiten mag
und manche Zeiten eben nicht
und man auch fast daran zerbricht.

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Gestöpselt, nachgedacht, appelliert

Monday, 06. April 2009 von mcmatten

Stöpsel in die Muscheln gepresst, von Fall out Boy über His Statue Falls bei Atreyu gelandet und die das in Bits und Bytes gepresste Doppelfußpedal noch einmal nachglühen lassen. Was beim Schlendern durch die Stadt schon lustig war, wird im Zug zum regelrechten Hobby. Was hört der Mann mir gegenüber, mit dem Schnauzbart und den kurzen grauen Haaren, wohl für Musik. Oder die Dame auf ein Uhr, die so verstohlen über ihre Brille blickt. Dem verliebten Duo auf drei Uhr gebe ich noch ein wenig Zeit aus der Pubertät zu kommen. Ich denke sie hören alles – und alles ist bekanntlich kein Musikgeschmack.
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Der Buchstabenexibitionist

Thursday, 19. February 2009 von mcmatten

Auch wenn dem kleinen Emo Ticon eine latente autobiografische Anmutung angedichtet wird und diese besonders in Punkto Musikgeschmack nicht von der Hand zu weisen ist, so belustigen mich die Gedanken meiner Leser doch ungemein. Danke dafür

Eigentlich wollte ich nur eine Figur schaffen, die mal außerhalb meiner Sorgen und Gedanken agieren kann und es mir vor allem erleichtert zu schreiben – auch und besonders über Musik.

Und während mein Zug gerade wieder verspätet aus dem Bahnhof ausfährt und ich diese Zeilen schreibe, habe ich den nächsten Song im Ohr, der die Hintergrundmelodie einer neuen Geschichte sein wird. Und liebe Leute – denkt nicht nach. Seht es als das, was es ist. Bespaßung eines Buchstabenexibitionisten.

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I am a flower, I grow for you

Monday, 16. February 2009 von mcmatten

without your water I will die, won´t you care for me, won´t you caaaaaaare“, schwirrt es dem kleinen Emo von der Bühne in seinem Kopfkino entgegen, als er die Gießkanne leicht neigt. Tag für Tag benetzt er die kleine, zierliche Pflanze mit etwas kühlem Nass. Da ist er penibel, da ist er verlässlich, da lässt er nichts auf sich kommen. Schließlich weiß er, dass es Dinge gibt, die man permanent hegen und pflegen muss, damit sie heile und schön bleiben, damit sie wachsen und gedeihen. Ist man nachlässig, beginnt die Pflanze erst einmal zu welken, ist es schwer, sie wieder aufzupeppeln. Das weiß er. Und das erfordert noch viel mehr Energie… Und die mag doch meistens niemand aufzubringen. Das weiß er leider auch.
Er ist da anders, das kann er mit guten Gewissen sagen. „I am a flower, in the sun – I bloom. I am a flower, I grow for you“, singt die kleine Blume vor seinem geistigen Auge zurück. Heute ist er ein stolzer kleiner Emo…

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God it feels like it only rains on me

Sunday, 15. February 2009 von mcmatten

God it feels like it only rains on me“, summt sich der kleine Emo in seinen Flaum, streicht sein schwarz gefärbtes, eingeschäumtes Haar aus dem Gesicht und dreht sein Duschwasser ein wenig wärmer. Irgendwie ist ihm kalt – und außerdem kann man nach einer heißen Dusche tolle Dinge auf den beschlagenen Spiegel malen. Gedankenvoll zeichnet er schon wieder die tollsten Bilder vor seinem geistigen Auge…

Er zwingt sich aufzuwachen, raus aus den Gedanken und verfällt doch wieder in eins seiner Selbstgespräche. „Emo Ticon, mein Freund“, schreit er sich stumm ins Gewissen, „you can’t spell believe without lie!“. Ein kurzes Nicken, dann spült er den Schaum aus dem Haar und tastet mit geschlossenen Augen – er duscht am liebsten mit geschlossenen Augen, lauscht dem Plätschern des Wassers und spürt die heißen Tropfen auf seine Haut trommeln – nach dem flauschigen, schwarzen Handtuch. Ein Schritt in die Kälte, Gänsehaut, drei Sterne auf den beschlagenen Spiegel gemalt und wieder hinein in die merkwürdig fremde Welt, die sich Realität nennt. Gruselig…

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Alles wird sich ändern…

Sunday, 15. February 2009 von mcmatten

Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem mich das Gefühl übermannt, dass ich an dieser Stelle etwas ändern muss. Und dabei geht es gar nicht darum, dass ich mehr schreiben muss. Ich müsste einfach mehr veröffentlichen.

Aber mein größtes Problem ist wohl, dass ich diesen Blog für meine Gedanken nutze und dabei zumeist einen Wink mit dem Zaunpfahl verstecke. Sei es für mich, wenn ich mir mal wieder selbst in den Arsch treten muss, für andere, wenn ich der Meinung bin, dass sie sich das Leben mal wieder viel zu schwer machen, aber – und das macht mir am meisten Bauchschmerzen – viel zu häufig für diejenigen, die von sich aus augenscheinlich nicht fähig sind, mich zu verstehen oder zu nehmen, wie ich bin.

Und eigentlich widerstrebt mir genau diese Tatsache. Darauf zu warten, dass die richtigen Leute lesen, was ich denke, zu hoffen, dass sie verstehen, was ich meine und dann auch noch umsetzen, was sie bisher nicht kapiert haben, grenzt an Idiotie. Denn ganz ehrlich – bislang fällt mir kein Beitrag ein, bei dem das wirklich funktioniert hat. Und so bin ich mal gespannt, ob ich mir das in Zukunft verkneifen kann und wieder sinniges Zeug schreibe…

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Voting: Männersongs, Dunkelheit oder (Band)Salat

Friday, 06. February 2009 von mcmatten

Schon wieder ist hier seit zu langer Zeit nichts geschrieben worden. Das hängt zum einen sicherlich damit zusammen, dass sich in den letzten Wochen meine Prioritäten noch einmal ein wenig zurechtgerückt haben, zum anderen, und das ist wohl der gewichtigere Grund, fiel es mir unglaublich schwer etwas zu schreiben, dass nicht wieder falsch interpretiert werden konnte, nur weil man von mir eine Meinung, Entschuldigung oder einen Vorstoß zu etwas hören will.

Nun, wie auch immer, ich glaube nicht, dass ich Missinterpretationen vermeiden kann. Und wer was nicht versteht, kann mich ja auch immerhin fragen (wenn er sich traut).

Fast hätte ich einen Beitrag geschrieben, der da heißt „zu viele Songs, über die ich schreiben wollte“, hätte daraus eine Serie gemacht und immer nur den Songnamen gepostet. Das ist aber nicht nur besonders unspannend, sondern auch noch besonders unkreativ. Daher mache ich es anders. Ich sage „zu viele Songs, über die ich schreiben wollte, also bestimmt gefälligst die Reihenfolge in der dies passiert selbst, liebe Leser“.

Also, hier ist die Aufforderung. Wählt aus den folgenden Songs, macht eigene Vorschläge, haut mir zwischen die Hörner!
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Solang’ die dicke Frau noch singt – auf dem Balkon gegenüber

Saturday, 17. January 2009 von mcmatten

Es gibt so Tage, da habe ich das Gefühl, ich müsste den Blogeintrag, der mir auf der Zunge klebt und unter den Fingernägeln brennt, auf englisch verfassen. Nicht, weil ich so ein großer Künstler dieser indogermanischen Sprache wäre – mein Wortschatz der Weltzsprache ist einfach nur so beschränkt, dass ich es nur damit schaffen würde, mich auf das wesentliche zu beschränken.
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