…garantiert glückliche Stunden und
Sonnenschein beim Badespaß am Mondsee.
Gestern, am späten Abend, kurz nachdem der Herr Lobo den Deutschen erklärte, dass sich der selbstständige Internetjunkie nicht um seine Rente kümmert, zeigte die ARD einen Teil der Mondlandung, über den ich so bisher nie nachgedacht hatte. Es ging darum, dass die Jungs, die als erste Menschen den Mond betreten durften, im Prinzip nie wieder auf die Erde zurückgekehrt sind. Sie waren so von ihren Erfahrungen überwältigt, dass sie im normalen Leben einfach nicht mehr Fuß fassen konnten.
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Auch wenn dem kleinen Emo Ticon eine latente autobiografische Anmutung angedichtet wird und diese besonders in Punkto Musikgeschmack nicht von der Hand zu weisen ist, so belustigen mich die Gedanken meiner Leser doch ungemein. Danke dafür
Eigentlich wollte ich nur eine Figur schaffen, die mal außerhalb meiner Sorgen und Gedanken agieren kann und es mir vor allem erleichtert zu schreiben – auch und besonders über Musik.
Und während mein Zug gerade wieder verspätet aus dem Bahnhof ausfährt und ich diese Zeilen schreibe, habe ich den nächsten Song im Ohr, der die Hintergrundmelodie einer neuen Geschichte sein wird. Und liebe Leute – denkt nicht nach. Seht es als das, was es ist. Bespaßung eines Buchstabenexibitionisten.
„God it feels like it only rains on me“, summt sich der kleine Emo in seinen Flaum, streicht sein schwarz gefärbtes, eingeschäumtes Haar aus dem Gesicht und dreht sein Duschwasser ein wenig wärmer. Irgendwie ist ihm kalt – und außerdem kann man nach einer heißen Dusche tolle Dinge auf den beschlagenen Spiegel malen. Gedankenvoll zeichnet er schon wieder die tollsten Bilder vor seinem geistigen Auge…
Er zwingt sich aufzuwachen, raus aus den Gedanken und verfällt doch wieder in eins seiner Selbstgespräche. „Emo Ticon, mein Freund“, schreit er sich stumm ins Gewissen, „you can’t spell believe without lie!“. Ein kurzes Nicken, dann spült er den Schaum aus dem Haar und tastet mit geschlossenen Augen – er duscht am liebsten mit geschlossenen Augen, lauscht dem Plätschern des Wassers und spürt die heißen Tropfen auf seine Haut trommeln – nach dem flauschigen, schwarzen Handtuch. Ein Schritt in die Kälte, Gänsehaut, drei Sterne auf den beschlagenen Spiegel gemalt und wieder hinein in die merkwürdig fremde Welt, die sich Realität nennt. Gruselig…
Heute ist wieder einer dieser Tage, an dem mich das Gefühl übermannt, dass ich an dieser Stelle etwas ändern muss. Und dabei geht es gar nicht darum, dass ich mehr schreiben muss. Ich müsste einfach mehr veröffentlichen.
Aber mein größtes Problem ist wohl, dass ich diesen Blog für meine Gedanken nutze und dabei zumeist einen Wink mit dem Zaunpfahl verstecke. Sei es für mich, wenn ich mir mal wieder selbst in den Arsch treten muss, für andere, wenn ich der Meinung bin, dass sie sich das Leben mal wieder viel zu schwer machen, aber – und das macht mir am meisten Bauchschmerzen – viel zu häufig für diejenigen, die von sich aus augenscheinlich nicht fähig sind, mich zu verstehen oder zu nehmen, wie ich bin.
Und eigentlich widerstrebt mir genau diese Tatsache. Darauf zu warten, dass die richtigen Leute lesen, was ich denke, zu hoffen, dass sie verstehen, was ich meine und dann auch noch umsetzen, was sie bisher nicht kapiert haben, grenzt an Idiotie. Denn ganz ehrlich – bislang fällt mir kein Beitrag ein, bei dem das wirklich funktioniert hat. Und so bin ich mal gespannt, ob ich mir das in Zukunft verkneifen kann und wieder sinniges Zeug schreibe…
Es gibt so Tage, da habe ich das Gefühl, ich müsste den Blogeintrag, der mir auf der Zunge klebt und unter den Fingernägeln brennt, auf englisch verfassen. Nicht, weil ich so ein großer Künstler dieser indogermanischen Sprache wäre – mein Wortschatz der Weltzsprache ist einfach nur so beschränkt, dass ich es nur damit schaffen würde, mich auf das wesentliche zu beschränken.
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Alle Dinge auf der Welt,
seien sie schlecht oder hell
und das Ding auf dem ich fahre,
fährt, glaube ich, zu schnell.
Eigentlich habe ich keine Lust zu schreiben. Doch da sich niemand erbarmen wird, für mich meine Gedanken zu sortieren und an dieser Stelle in den digitalen Stein zu meißeln, werde ich nicht umhin kommen, mir selbst die Mühe zu machen. Vorab: Niemand, der diesen Blog liest, wird ihn verstehen.*
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Naja, ganz im Himmel waren wir zwar noch nicht, aber kurz davor. Nun, die Liste der Dinge, die ich mal getan haben will, ist um eins kleiner geworden:
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… mit gemischten Gefühlen! Habt ihr euch schon einmal von ganzem Herzen Lego gewünscht und Fischertechnik bekommen? Oder ein Schlagzeug und es gab ´ne Blockflöte? Oder eine.. naja, ich denke ihr wisst schon, was ich meine.
Nie wieder Hütchenspiel, nie wieder in die Spielothek
Nie wieder Hütchenspiel, Oh, das ganze Geld ist weg
Alles durchgebracht, da haben wir den Salat:
Nie wieder Hütchenspiel und auch ganz bestimmt kein Skat
Nun, so kann also ein Tag enden – mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Da wäre soviel noch zu sagen
Doch ob Worte noch berühren
In Zeiten völliger Erschöpfung
Will ich die Hoffnung nicht verlieren (more…)
Manchmal sind es einfach nur Gefühle, die einen plagen. Das Gefühl, dass gewaltig was schief läuft. Das Gefühl, dass man komische Gefühle hat. Das Gefühl, dass man mal wieder etwas schreiben sollte, obwohl man nicht weiß warum. Einfach, weil man das Gefühl hat, es gibt nichts Interessantes. Oder das, was es zu berichten gibt, geht einfach unter. Denn da ist ja noch das Gefühl, dass man seine Gedanken einfach nicht aufs Papier kriegt. Gedanken, noch so eine Einrichtung, die viel zu oft überflüssig scheint. Gedanken, Denken, Nachdenken…
Wenn Du denkst, dass Du denkst… jetzt kommen wieder die Sprüche, die mindestens genau so überflüssig sind. Und leer.. sinnfrei.. Der Weg ist das Ziel – juhu!
Letztens hier im Blog, als es um “einen Schritt weiter” ging. Abgrund, ein Schritt weiter, fallen.. freier Fall. Wenn beim freien Fall eine Sache unausweichlich ist, so ist es doch der Aufprall. Der Weg ist das Ziel? Ich weiß ja nicht…
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