manchmal frage ich mich, ob ein umstand durch penetrantes wiederholen irgendwie an wahrheit gewinnt. muss ich wirklich an jeder ecke das bein heben und meinen abgestandenen und miefenden urin an die hauswand pissen?
was macht es für einen sinn permanent das revier zu markieren? soll das abschrecken? soll das imponieren? soll das überzeugen? oder soll es ganz einfach nur die leisen töne überstimmen. jene ehrliche worte und gesten, die ehrlichen und tiefen empfindungen entspringen…
“dies ist ein liebeslied – in der festen überzeugung, dass es liebe nicht gibt”
…ploppt es mir über icq entgegen und irgendwie frage ich mich, ob die liebe denn auch das weiß, was die textzeilen der kosmopiloten da so überzeugt verkünden.
vielleicht sollten wir für diese aufgabe den guten nietzsche mal reaktivieren. der hat ja schließlich auch schon gott gesagt, dass er nicht existiert…
Es ist schon ein wenig her. Tiefe Töne zupfend vor der Bühne der heimischen Aula. Auf der Bühne summt’s:
Ist es Lieeeeeeebe?
Schrill schallt’s zurück:
IST ES WAS?
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