die metzger der muse

Bücher, Bücherer, eBooks und die Cloud

Sunday, 13. December 2009 von mcmatten

Wenn die Freundin Buchhändlerin ist, sieht man so manches plötzlich ein wenig mit anderen Augen, achtet auf andere Dinge. Da riecht es zu Hause auf einmal nach neuen Büchern (und das sollte man wirklich einmal ausprobieren, ein frisches, neues Buch aufschlagen und einfach einmal tief einatmen) und man fängt an, sich eine Menge Gedanken zu machen. So war es natürlich auch kein Wunder, dass mein aktueller – und erster längerer Aufenthalt – in München den großen Buchhandel Hugendubel als Ziel hatte.

Aber von Anfang an: Nachdem ich gestern morgen früh aufstand und mich als erstes durch die Menschenmengen in den Apple-Store schlug, wo ich mir meine neuen Kopfhörer aussuchte und mich an der neuen Magic Maus austobte, ging ich fix den Weg von Nerdigkeit zu Handwerk. Ich liebe meinen Mac, ich liebe mein iPhone, den iPod. Ich liebe den Gedanken an Musik aus der Cloud (dazu sollte und werde ich auch nochmal was schreiben) und ich finde den Gedanken an “alles aus der Cloud” mit Chrome OS unglaublich interessant (heute hatte ich übrigens ein langes Gespräch mit einem Microsoft Mitarbeiter bei Starbucks, wo es auch um Azure, die Cloud an sich und auch eBooks ging). Ich freue mich auf das neue Apple Tablet (wie es dann auch immer heißen mag) und ich mag auch den Gedanken an eBooks. Das ist natürlich auch zwischen uns ein heiß diskutiertes Thema. Denn auf der einen Seite ist nun Mal das Buch, das Handwerk – auf der anderen Seite aber auch das eBook mit seinen Vorteilen.
Ich persönlich glaube, dass wir uns mittelfristig auf das Beste aus beiden Welten einschießen sollten. Ein Buch im Regal nimmt Platz weg, klar. Aber das ist auch gut so! Es geht schließlich auch um den Besitz! Vor seinem Bücherregal zu stehen, das Buch aus dem Regal zu ziehen, das Cover anzuschauen. Wie zu einer CD das Booklet gehört, gehört der Umschlag zum Buch. Das kann ein eBook nicht leisten. Seine Nase zwischen die Seiten zu stecken – das geht bei einem eBook nicht. Doch so wie ich zu Hause, auf dem Sofa, im Bett, bei einer leckeren Tasse Kaffee und einem Keks mein “echtes” Buch lesen möchte, auf mein echtes Buch nicht verzichten möchte, kann ich mir für unterwegs einen eBook-Reader vorstellen. Ja nicht nur vorstellen. Er ist besser transportabel, mein Buch bleibt geschützt im Schrank, ich kann vor allem fast unzählige Bücher mitnehmen! Für Fachlektüre, um Notizen zu machen, wichtige Seiten zu taggen oder sogar aus dem Buch heraus auf Webseiten oder erweiterte Inhalte zu verlinken ist er sicher perfekt. Ich hätte also gerne ein Buch, mein Buch, für das Regal – und einen Download-Code für meinen eBook Reader. Wer auch immer dies liest und verwirklichen kann: Bitte machen!

Übrigens, noch kurz: Für CDs und DVDs wäre das ebenso klasse. Eins für´s Regal, und die digitale “Kopie” zum Mitnehmen. Danke!

Aber kommen wir zurück zu meiner kleinen Reise durch die Münchner Innenstadt. Bei Hugendubel angekommen erwarteten mich nämlich 6 Stockwerke voller Bücher. Es war voll, es war viel, es war spannend. Schicke Sitzgelegenheiten zwischen den Etagen, an denn die Zeit trotz Rummel stillzustehen scheint, eine ganze Etage voller Krimis (und ich weiß, wem das Gefallen könnte und würde) und eine für mich besonders spannende Erkenntnis. Die vier eBook-Reader, die mit ausgestellt waren, interessierten niemanden! Ich habe es einige Zeit beobachtet und: Ich war der einzige, der sich die Geräte anschaute.

Dabei scheint gerade Hugendubel einer der Läden zu sein, die es scheinbar schaffen, aus dem herbeigeredeten Gestern (ja, ich habe WWGD gelesen) in die “Neuzeit” zu springen. Mit Facebook Fanseite, Twitter Account und eigenem Blog scheint man auf einem guten Wege. Ich werde mir das die Tage noch einmal genauer anschauen und meine weiteren Gedanken zu eBooks, Cloud, Musik, Lala und sonstigen Themen zu Papier (haha) bringen. Ich habe da ja so meine Vorstellungen :)

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Weil die Zeit sich so beeilt

Saturday, 05. September 2009 von mcmatten

Irgendwie ist es schon witzig. Da sitzt man verträumt auf dem Sofa, bestaunt den Vollmond, wie er sich hinter den Wolken verschanzt, wie er verschmitzt hervorschaut, um gerade genug Licht zu geben, dass der verträumte, staunende Zwerg am Boden Dinge imposanten Gebilde am Himmel hineininterpretieren kann, die nur er sieht, er ganz allein. Und während man so schaut, und staunt, und träumt, meldet sich eine Melodie, die sich behutsam von hinten anschleicht, langsam aber sicher lauter wird:

Weil die Zeit sich so beeilt
und so wenig bleibt von dem was einmal war
weil das Licht so leicht zerbricht
sehn wir die Dinge manchmal seltsam sonderbar

Es ist September, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Viel passiert, viel erlebt, viel erfahren, viel gewonnen, viel verloren und vieles ungeklärt in die Ecke gestellt, hinter der es hervorblickt, wie der Mond hinter seinem vermeintlichen Versteck, stark genug leuchtend, um auf sich und die großen, mächtigen Wolken aufmerksam zu machen.

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Eins zu Null für´s Traumweltleben

Tuesday, 12. May 2009 von mcmatten

Und ich hab mich öfter schon gefragt,
warum man manche Zeiten mag
und manche Zeiten eben nicht
und man auch fast daran zerbricht.

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Gestöpselt, nachgedacht, appelliert

Monday, 06. April 2009 von mcmatten

Stöpsel in die Muscheln gepresst, von Fall out Boy über His Statue Falls bei Atreyu gelandet und die das in Bits und Bytes gepresste Doppelfußpedal noch einmal nachglühen lassen. Was beim Schlendern durch die Stadt schon lustig war, wird im Zug zum regelrechten Hobby. Was hört der Mann mir gegenüber, mit dem Schnauzbart und den kurzen grauen Haaren, wohl für Musik. Oder die Dame auf ein Uhr, die so verstohlen über ihre Brille blickt. Dem verliebten Duo auf drei Uhr gebe ich noch ein wenig Zeit aus der Pubertät zu kommen. Ich denke sie hören alles – und alles ist bekanntlich kein Musikgeschmack.
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Der sturmfreie Rockstar und die zuckersüße Lügnerin

Thursday, 19. February 2009 von mcmatten

Hey giiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiirl“, brüllt der kleine Emo. Noch vor wenigen Sekunden stand er am Fenster und vergewisserte sich, dass auch der letzte Bewohner dieses Hauses – außer ihm natürlich – die Tür hinter sich schloss. Sturmfrei. Ja! Sturmfrei hatte er, der kleine Emo! Und wenn Emo Ticon sturmfrei hat, wird er zum Rockstar. Vor noch weniger Sekunden sprintete er in sein Schlafzimmer, zog seine Sticks, die er höchstpersönlich nach einem ziemlich großen, fantastischen, nahezu unvergleichlichen Konzert gefangen hatte, aus dem speziell dafür vorgesehenen und ziemlich zeigbaren Stick-Fach, rannte am CD Player vorbei und drückte den Knopf der Knöpfe, bevor er mit einem riesigen Satz auf das Sofa sprang und schrie.
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Ich glaub‘ ich werde Boxer

Sunday, 08. February 2009 von mcmatten

Bisher kam ich noch nie auf die Idee, aber…

Nachdem ich gestern nach einem ziemlich lustigen Tag (vielleicht berichte ich an dieser Stelle auch noch davon) nach Hause kam und ich rechtzeitig zur ersten Runde den Fernseher angeschaltet habe, kam mir eine merkwürdige Frage.

Wenn ich Boxer wäre, welches Lied würde ich dann für den Einmarsch benutzen.

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Voting: Männersongs, Dunkelheit oder (Band)Salat

Friday, 06. February 2009 von mcmatten

Schon wieder ist hier seit zu langer Zeit nichts geschrieben worden. Das hängt zum einen sicherlich damit zusammen, dass sich in den letzten Wochen meine Prioritäten noch einmal ein wenig zurechtgerückt haben, zum anderen, und das ist wohl der gewichtigere Grund, fiel es mir unglaublich schwer etwas zu schreiben, dass nicht wieder falsch interpretiert werden konnte, nur weil man von mir eine Meinung, Entschuldigung oder einen Vorstoß zu etwas hören will.

Nun, wie auch immer, ich glaube nicht, dass ich Missinterpretationen vermeiden kann. Und wer was nicht versteht, kann mich ja auch immerhin fragen (wenn er sich traut).

Fast hätte ich einen Beitrag geschrieben, der da heißt „zu viele Songs, über die ich schreiben wollte“, hätte daraus eine Serie gemacht und immer nur den Songnamen gepostet. Das ist aber nicht nur besonders unspannend, sondern auch noch besonders unkreativ. Daher mache ich es anders. Ich sage „zu viele Songs, über die ich schreiben wollte, also bestimmt gefälligst die Reihenfolge in der dies passiert selbst, liebe Leser“.

Also, hier ist die Aufforderung. Wählt aus den folgenden Songs, macht eigene Vorschläge, haut mir zwischen die Hörner!
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dein arzt hat gesagt es ist okay

Tuesday, 20. January 2009 von mcmatten

Da zog sich dieser lange Tag dahin und die ganze Zeit dachte ich darüber nach, dass ich noch unbedingt über zwei ganz wichtige Themen bloggen muss, die endlich mal wieder den Bogen zurück zur Muse schlagen – und dann. Ja dann wurde der Abend noch so witzig, dass ich vergessen habe was ich schreiben wollte. Nein, nicht das Thema an sich, sondern die so vermeintlich klug klingenden Phrasen, die man sich zurechtlegt, während man verträumt aus dem Fenster schaut und seine Gedanken kreisen lässt.
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Schaut auf dieses Foto!

Sunday, 04. January 2009 von mcmatten

Oh man, auch wenn ich immer noch Tränen lache, Hand auf´s Herz. Wer von uns hat noch nicht an 14 Jahre jungen Brüsten rumgegrabbelt – nur sich einfach hinterher dann nicht getraut einen Song darüber zu schreiben ^^
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Die geilen Schweden auf dem Dancefloor

Thursday, 01. January 2009 von mcmatten

Nachdem ich heute Nachmittag schon mit fantastisch poppiger Famosmusik konfrontiert wurde, und alte Freunde neu lieben gelernt habe (klickt auf THE BOX FOX und liebt mit mir zusammen großartige alte Freunde!), hat mich die Aktion Schlaflos in Duingen in einen benachbarten Blog getrieben und mir eine weitere musikalische Ohrfeige verpasst.
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